Peter J. Beck
|
Liebe zukünftige Kollegin, lieber zukünftiger Kollege! Ich geb's zu! Der Grund, warum ich den Kurs abrief, war zuerst schnödes Abkupfern. Ich war damals schon recht gut etablierter Mailing-Texter bei einem großen Wirtschaftsverlag in Süddeutschland. Der Verlag in Bonn war schon immer unser Lieblings-Konkurrent, dessen Mailings wir uns - gelinde gesagt, um das Wort „Abkupfern” nicht zu wiederholen - immer gerne zum Vorbild nahmen.
Und dann die Bombe! Da brachte ausgerechnet dieser Verlag, der in Deutschland Pionier und seit Jahrzehnten Marktführer für Super-Mailings ist, einen Kompakt-Kurs Werbetexten heraus! Und dann auch noch herausgegeben von einem der besten Texter!!!!!!! Au weh, jetzt wird's ungemütlich! Die ziehen mir Konkurrenz heran! Das war mein erster Gedanke, als ich das Einführungs-Paket zum Kompakt-Kurs Werbetexten öffnete. Da war gleich ein Werbebrief mit Tipps, wie man die Einkünfte als Werbetexter am günstigsten versteuert. Die Mädels und Jungs in Bonn meinen es also wirklich sehr, sehr ernst... Da gibt es für mich überhaupt keinen Zweifel: dieses für Deutschland völlig außergewöhnliche Studium WIRD neue, (für uns etablierte Texter) „gefährlich” gute Kollegen auf den Markt bringen!
Aus 2 Gründen, die dieses Studium völlig von allen anderen Angeboten unterscheidet, die ich in Deutschland kenne...
1. Schon die 1. Lektion geht voll ins Eingemachte - weit weg von dem pseudogescheiten Werbetheorie-Blabla fast aller Kurse, Seminare und Bücher, die ich sonst kenne und die nie über Anfänger-Niveau hinausgehen.
Das muss ich Ihnen genauer erklären: Schon in meinen Anfängerjahren als junger Zeitungs-Volontär habe ich wirklich darunter gelitten, dass ich nirgendwo was Vernünftiges übers Schreiben fand. Was macht eine gute Reportage aus? Wie organisiere ich die Recherche für eine gute Reportage? Wie strukturiere ich den Text? Wie komme ich auf einen guten Einstieg? Seminare und Bücher empfand ich einfach nur als Verarschung. Lauter Theorie-Blabla von irgendwelchen Professoren.
Bei meinem Einstieg in die Werbung verlor ich dann ebenfalls viel Zeit. Ganz einfach dadurch, weil mir erstens die Wissensbasis fehlte, und weil mir zweitens echtes PROFI-WISSEN - weit über Anfänger-Theorie hinaus - fehlte. (Das erledigte ich dann durch mehrere Flüge in die USA, von wo ich mit Koffern voll Büchern zurückkam.)
Damit komme ich gleich zu Punkt „2”...
2. Echtes PROFI-WISSEN! Ich habe die Nase gestrichen voll von den ewig wiederholten Weisheiten, dass ein Satz nicht länger als meinetwegen 15 Worten sein soll, dass aktive Verben besser sind als Substantivierungen, dass das „Sie” in einem Werbebrief das „ich” oder „wir” überwiegen soll. Natürlich ist das alles super wichtig. Aber ein Seminar, ein Kurs oder ein Buch, das mit solchen Weisheiten aufhört, nervt tierisch. Warum gibt es für uns Schreiber in Deutschland kaum Lehrangebote, die über Anfängerwissen (private Angebote) und nutzlose Theorie (Unis) hinausgehen??????
Der Kompakt-Kurs Werbetexten ist mit solchen Angeboten überhaupt nicht zu vergleichen. Er lehrt - nein, er verrät mehr als mir und einigen Kollegen manchmal lieb ist! - all unser Profi-Wissen. Wie wir einen Brief so konzipieren, dass das anschließende Texten dann fast kinderleicht fällt. Der Mythos um „Sie” ...die Enthüllung zweier mächtiger Verkaufsprinzipien. Der Mythos von „Angst” und „Gier” ...und was uns wirklich bewegt. Sogar solche Details verraten die Kollegen: „Wenn Sie die Wahl haben zwischen einem grammatisch richtigen und einem leicht verständlichen Satz, der grammatisch nicht ganz korrekt ist ...dann vergessen Sie die Grammatik und konzentrieren Sie sich auf die Verständlichkeit.”
Das ist wirklich so! Schauen Sie einfach mal, wie oft wir Profis Worte schreiben wie „Gratis-Geschenk”. Dass der Leser vors Hirn geschlagen bekommt, dass er etwas „vollkommen kostenlos” (wieder so ein doppelt-gemoppelt-Wort aus der Werbung) erhält, ist uns wichtiger als die Beschwerden irgendwelcher Oberlehrer.
„Ich möchte, dass Sie vom heutigen Tag an jeden Werbebrief, den Sie erhalten, sammeln,” steht da gleich am Anfang des Studien-Materials. Das ist wirklich so, wir Profis sind „verrückt” nach den Werbebeispielen unserer Konkurrenz. Wir sind unendlich neugierig danach. Und damit komme ich jetzt zu einem sehr ernsten Punkt...
In der Werbung für den Kompakt-Kurs Werbetexten und im Studien-Material steht viel über und von Don Mahoney. Schreiner war er früher. Oder Holzfäller. Ich kenne ihn persönlich. Als ich ihn vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal in Florida traf, wohnte er noch in einem tollen Appartment in Miami South Beach. Heute leistet er sich dort eine Villa. Ein leichtes Leben auf den ersten Blick. Aber Vorsicht! Erfolgreiche Texter wie Don Mahoney sind „Verrückte”. Verrückt nach Schreiben. Die tun das wirklich unendlich gerne. Und geben sich mit jedem Verkaufsbrief unendlich viel Mühe. Don Mahoney recherchiert zum Beispiel für jeden seiner Werbebriefe Wochen lang. Ein anderer US-Star-Texter, John Forde, erklärte mir das in Baltimore einmal so: „Nearly all the time I'm writing. And if I don't write I read on writing.” Verrückt einfach...
Würden Sie mich persönlich treffen, ginge ich Ihnen vielleicht bald auf die Nerven. Ich rede fast nur vom Texten. Höchstens dann noch von Mountainbikes und Autos, die ich mir als Texter jetzt endlich leisten kann.
Aber mit dieser Riesenbegeisterung schaffen Sie es in diesem Beruf zum Erfolg. Ich bin das beste Beispiel dafür. Als ich mit dem Schreiben anfing, war mir schnell klar, dass ich keine Naturbegabung bin. Also konzentrierte ich mich auf das, was ich meinem damaligen Arbeitgeber (Tageszeitung) auf alle Fälle bieten konnte: Fleiß, Pünktlichkeit, Lernbereitschaft, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Hartnäckigkeit und Begeisterung...
Viel zu viele Möchtegern-Texter, die ich kenne, verlegen sich aufs Jammern über die angeblich so schlechte Auftragslage (und das nun schon seit mindestens 30 Jahren). Aber die sind zu faul, dass sie von vorne bis hinten das Loseblatt-Werk lesen, für das sie einen Werbebrief schreiben wollen. Die tun das einfach nicht! Die jammern lieber.
Und sich in einen Text hineinknien? Immer wieder neu schreiben? Umschreiben? Wegwerfen? Nochmals schreiben? Zu wenige Möchtegerns tun das nicht. Die jammern lieber über ihren Dauermisserfolg. Fragen Sie mich nicht, warum das so ist. Ich weiß es nicht, bin da noch nicht dahintergestiegen.
Genau das ist Ihre Riesenchance als Absolvent(in) dieses Studiums Kompakt-Kurs Werbetexten. Da steht alles drin, was Sie brauchen, damit Sie ein herkömmliches Mailing schlagen. Sie müssen dieses Wissen nur anwenden. Ich versprech's Ihnen. Ich lebe davon recht gut seit vielen Jahren. Seiteneinsteiger können den Erfolg deshalb schaffen, weil es beim Schreiben von Mailings wirklich sehr viel auf Fleiß und Hartnäckigkeit ankommt. Ein guter Verkäufer ist in dem Gewerbe zum Beispiel auf alle Fälle einem Poeten überlegen. Einem Professor sowieso.
Nur dürfen Studenten nicht dem Fehler verfallen, dass es in dem Beruf besonders leicht vorangeht, weil es keinen „geregelten staatlichen Abschluss” dafür gibt. Lernen und hart arbeiten müssen Sie in dieser Branche auf alle Fälle. Das Diplom eines Werbetexters ist sein letzter erfolgreicher Werbebrief. Und dieses Diplom muss er immer wieder hart erarbeiten. (Dafür bringt ihm dieses Diplom genug Jobs, was ich von einem „staatlich anerkannten” oder Uni-Diplom - zum Beispiel in Journalismus - absolut nicht sagen kann.)
Ihre Chance ist die: Sie erarbeiten Ihren Erfolg selbst. Müssen nicht darauf hoffen, dass Ihnen ein Lehrer oder Professor eine gute Note gibt. Müssen sich nicht mit neidischen Kollegen herumquälen. Sind Sie mit Ihrem Erfolg noch nicht zufrieden, klemmen Sie sich einfach dahinter, dass Ihr nächster Verkaufsbrief noch besser wird. Noch besser und noch besser.
Ich jedenfalls strenge mich lieber für meine eigenen Ziele sehr stark an, anstatt dass ich mich jeden Tag in irgendeiner Hierarchie- , Intrigen- und Bürokratiehölle piesacken lasse.
Nebenbei gesagt noch: Als erfolgreicher Werbebrief-Schreiber gelingen Ihnen die meisten anderen Texte leicht. Wenigstens dann, wenn diese Texte andere Menschen überzeugen, erfreuen und bilden sollen.
Als Werbetexter mal eine Reportage oder ein Buch schreiben? Na klar! Als langjähriger Journalist bei Illustrierten und dann bei BILD und BamS, sowie Buchautor (für Heyne), weiß ich wovon ich rede. Dieses Studium Kompakt-Kurs Werbetexten zeigt eben einfach, wie man gut schreibt. Etwas nach dem ich vor vielen Jahren so sehnsüchtig und vergeblich gesucht hatte. Jetzt gibt es das. Deshalb liebe und schätze ich diesen Studiengang Kompakt-Kurs Werbetexten (und „gönne” ihn Ihnen als vielleicht bald neue Kollegin oder Kollegen). Eigentlich sogar ein Studium mit Erfolgsgarantie: Ihre Dozenten - wie Theo Obermayer, Christian Boucke und Don Mahoney - sind 100%-ig sicher effektive Schreiber. Wären sie das nicht, wären sie als Direct-Mailing-Texter längst weg vom Fenster.
Einen Erfolgsbeweis, den Ihnen zum Beispiel ein Uni-Professor aus gutem Grund nicht geben kann - und als Beamter auch gar nicht geben muss.
Nebenbei gesagt rate ich Ihnen sowieso...
Misstrauen Sie jedem, der Ihnen etwas über Werbebriefe erzählen will - aber noch nie selbst mindestens 5 sehr erfolgreiche Werbebriefe geschrieben hat.
Viele Grüße
Ihr Peter J. Beck
PS: Natürlich bin ich etwas stolz auf meine erfolgreichsten Werbebriefe. Ein paar davon zeige ich Ihnen unter www.peterjuergenbeck.com. Zum Kompakt-Kurs Werbetexten bekommen Sie einen Sammelordner für besonders gute Werbebriefe. Bitte, bitte heften Sie da auch einen von mir hinein J
|