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| Werbe-Know-how für Texter |
20. November 2008 |

Die 6 häufigsten Fehler in Werbebriefen und wie Sie sie vermeiden
Fehler Nummer 1: Sie schreiben zu lange Sätze
Besonders Ihr erster Satz sollte kurz sein. Leser schließen von Ihrem Briefanfang nämlich automatisch auf den Stil des gesamten Briefes. Niemand hat Lust, sich durch langatmige Sätze zu quälen. Ihr Brief wird achtlos zur Seite gelegt.
Zudem zwingen kurze Sätze Sie zum Nachdenken, was Sie genau sagen wollen. Ihr Briefstil wird so ganz automatisch besser.
Fehler Nummer 2: Sie nennen die Eigenschaften Ihres Produktes, aber nicht die Vorteile, die Ihr Leser davon hat
Niemand kauft Rasendünger, weil er Dünger toll findet. Oder weil Ihr Dünger, um beim Beispiel zu bleiben, so wunderbar feinkörnig ist. Leute kaufen Rasendünger, weil sie einen schönen, gepflegten Rasen haben wollen. Weil sie sich im Sommer darauf entspannen wollen. Weil ihr Nachbar vor Neid erblassen soll.
Nennen Sie in Ihrem Werbebrief deshalb immer die persönlichen Vorteile für Ihren Leser. Und präsentieren Sie Ihr Angebot dann als den perfekten Weg, schnell in den Genuss dieser Vorteile zu kommen.
Fehler Nummer 3: Sie schreiben zu häufig wir und uns statt Sie und Ihnen
Ist Ihnen aufgefallen, dass in diesem Text bisher über 20 mal die Wörter Sie, Ihr oder Ihnen vorgekommen sind? Aus gutem Grund. Jeder fühlt sich gerne persönlich angesprochen. Besonders in einem Werbebrief, der ja persönlich an Ihre Leser gerichtet ist.
Also: Versuchen Sie möglichst viele ich- und wir-Sätze in Sie-Sätze umzuformulieren. Schreiben Sie zum Beispiel Sie erhalten ... statt Ich schicke Ihnen ...
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Fehler Nummer 4: Sie verzichten auf ein PS am Ende Ihres Briefes
Sie verzichten damit auf eines der wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Werbebriefes. Tests zeigen, dass gerade die PS-Zeile bei Werbebriefen besonders aufmerksam gelesen wird. Häufiger noch, als der Brief selbst.
Deshalb sollten Sie im PS unbedingt noch einmal Ihr Hauptverkaufsargument nennen oder besser noch, Ihren Leser auffordern, sofort zu reagieren. Der Hinweis auf Ihre Betriebsferien hat im PS nichts verloren. Womit wir schon bei Fehler Nummer 5 wären:
Fehler Nummer 5: Sie sagen nicht genau, was Ihr Leser als nächstes tun soll.
Seien Sie nicht schüchtern. Sagen Sie klar heraus, was der Empfänger nach dem Lesen Ihres Werbebriefes tun soll. Sie anrufen, ein Produktmuster abfordern, Ihre Homepage besuchen? Ob Sie es glauben oder nicht: Ihr Leser erwartet sogar eine konkrete Anweisung.
Machen Sie es ihm leicht, ja zu sagen. Mit einem beigefügten Antwortfax, einem Gutschein oder einer Telefon-Hotline (die idealerweise nicht in Ihrer Zentrale landet, wo niemand weiß, wohin der Anruf weitergeleitet werden muss).
Fehler Nummer 6: Ihr Werbebrief sieht zu glatt aus.
Vermeiden Sie unbedingt Blocksatz, sprich Briefzeilen mit exakt gleicher Länge. Das sieht grau und eintönig aus und schreckt Ihre Leser geradezu ab, tiefer in Ihren Werbebrief einzusteigen.
Also: Stellen Sie Ihre Textverarbeitung auf linksbündig ein und verzichten Sie möglichst auf Trennungen. (Silbentrennung bei WORD unter dem Menü EXTRAS ausschalten).
Schreiben Sie außerdem keinen Absatz, der länger als sieben Zeilen ist. Ihr Werbebrief wird so noch lesefreundlicher. Als Zeilenabstand wählen Sie einzeilig, der Abstand zwischen Ihren Absätzen sollte zweizeilig sein. Und seien Sie sparsam mit Unterstreichungen. Unterstreichen Sie nur die wirklich wichtigen Vorteile für Ihren Leser.
Quelle: www.businesstext.de

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Das sagen Teilnehmer und Absolventen über diesen Texter-Kurs:
Manfred Babst, Wustermark:
Liebes Team des Kompakt-Kurs Werbetexten,
heute möchte ich einmal meine äußerst positive Einstellung zum Kompakt-Kurs Werbetexten zum Ausdruck bringen.
Ich bin jetzt seit nunmehr 33 Lektionen dabei und gebe zu, dass ich anfangs eher skeptisch war. Seither habe ich jedoch eine Menge gelernt. Aber wichtiger noch: Die Art, wie der Kurs daher kommt, spricht mich an; er ist logisch aufbereitet, die Beiträge sind lehrreich und angenehm in der Sprache, die Kommentare und Bewertungen spornen an und die Dozenten wecken durch Kompetenz und eine klare Sprache immer wieder den Wunsch bei mir, ihnen persönlich gegenüber zu sitzen.
Und noch etwas: Der Kurs macht neugierig. Ich warte schon ungeduldig auf die nächsten Lektionen und freue mich darauf! Ich bin sicher, daran wird sich auch für den Rest der Kurs-Dauer nichts ändern.
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